Wahl zum Kirchenvorstand


Am 13. Juni 2021 wird gewählt! Und zwar der neue Kirchenvorstand für die Jakobusgemeinde. Wir haben 13 Menschen gefunden, die sich bereit erklärt haben, dieses Amt für die nächsten 6 Jahre zu übernehmen. Besonders ist bei dieser Wahl, dass alle 13 zur Wahl stehenden Personen auch einen Platz im neuen KV bekommen können – vorausgesetzt, sie bekommen von mindestens 50% derer, die wählen gehen, ihre Stimme. Darauf hoffen wir, so dass alle der 13 Personen unseren neuen Kirchenvorstand bilden können. Nähere Infos zu den Kandidat*innen finden Sie hier!

 

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Mein Name ist Saman Asadollahzadehfahim, ich bin 34 Jahre alt und komme aus dem Iran.
Mit meiner Frau habe ich zwei Kinder. Ich lebe seit 4 Jahren mit meiner Familie in Deutschland
und wurde in der Freiendiezer Kirche getauft. Ich habe im Iran Buchhaltung studiert und eine
Ausbildung im Bereich Massage absolviert und so in einem Physiotherapie- und Hydrotherapie-
zentrum sowohl als Buchhalter als auch als Masseur gearbeitet. In Deutschland habe ich nach
meinem Sprachabschluss eine Ausbildung zum Übungsleiter absolviert. In dieser Tätigkeit arbeite
ich mit Kindern und Jugendlichen im SV Freiendiez.

 

 


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Daniel Dietrich53 Jahre
verheiratet, eine Tochter
Bauingenieur
Obwohl nicht sonderlich religiös, bedeutet Kirche für mich das Gerüst, das den gesellschaftlichen Fliehkräften zuverlässig widersteht,
nicht nur innerhalb der evangelischen Kirche, sondern auch als Institution interreligiös. Denn sie ist die eine Konstante, seit vielen
Jahrhunderten, während alle anderen Gesellschaftsbereiche einem steten Wandel unterliegen – nicht immer zum Besseren.
Genau das fasziniert mich und dieses Gerüst mit zu pflegen war mir die letzten 18 Jahre ein Bedürfnis. Dabei legte ich als Vor-
sitzender des Bauausschusses meinen Schwerpunkt bisher auf die eher unspirituelle Bauunterhaltung. Aber ich freue mich
umso mehr, wenn dann bald auch Neues geschaffen werden darf. Ein weniger profanes Anliegen ist mir das Thema der
Erinnerungskultur. Seit meiner Jugend präsent, auch wenn es damals noch anders genannt wurde, würde ich es gerne
als Schwerpunkt kirchlichen Engagements auch auf lokaler Ebene umgesetzt sehen. Und zwar nicht, weil es plötzlich
modern ist, sondern weil die Fliehkräfte seit wenigen Jahren dann wohl doch stärker sind als befürchtet.