Pfarrer Dolke verlässt die Jakobusgemeinde zum 1.1.


Liebe Schwestern und Brüder unserer Jakobusgemeinde,
wie es so schön in alten christlichen Anreden heißt – mit
schwerem Herzen schreibe ich diese Zeilen: Zum 1. Januar beende ich meine Arbeit als Ihr Gemeindepfarrer.
Seit über zehn Jahren habe ich Gottesdienste gehalten, getauft und getraut, in Trauerfällen begleitet. Konfis zur Konfirmation geführt, Gespräche mit den Eltern geführt. Flüchtlinge fühlen sich jetzt hier zu Hause, in Gruppen wurde gebetet und diskutiert. Wunderschön.
Stets war diese Stelle verbunden erst mit einer halben Stelle als Dekan des Dekanates Diez, dann als stv. Dekan des Nassauer Landes.
Meiner Verlängerung dieser Tätigkeit hat der Vorstand des Dekanates, dem ich selber angehörte, trotz
positiven Votums der Pfarrschaft und der Kirchenleitung, nicht zugestimmt. Das hat mich völlig unvorbereitet und schwer getroffen. Ich habe gemerkt, dass ich psychisch nicht in der Lage bin, künftig in diesem Umfeld weiter zu arbeiten. Das Verlassen des Dekanates und der Propstei ist deshalb ein nötiger Schnitt, auch wenn er weh tut.
Viele tiefe, freundschaftliche Kontakte sind gewachsen, mit herzlichem Verständnis füreinander, oft gerade wegen mancher Verschiedenheit.
Dafür bin ich Ihnen und Gott dankbar.
Künftig werde ich in der Region Limburg im Gemeindepfarrdienst tätig sein, in Fachingen wohnen bleibend – und so wird es immer wieder ein freundliches Wiedersehen geben.
Gemeindeglied von Freiendiez bleibe ich ja!
Ich grüße Sie / Euch ganz herzlich,
Christian Dolke

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